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Jordanien
Weiterfahrt durch das fruchtbare Jordantal zum Becken Bethaniens.
Gemäss Überlieferung taufte hier Johannes der Täufer Jesus. Anschliessend
ging es zum Toten Meer. Durch den hohen Salzgehalt von 33% bietet es ein
einmaliges Badeerlebnis. Der Auftrieb ist so gross, dass man ohne Bewegung auf
dem Wasser liegen kann. Am folgendem Tag ging es nach Madaba. Hier besuchten wir
eine griechisch-orthodoxe Kirche wo sich die byzantinische Mosaikkarte des alten
Palästina aus dem 6. Jahrhundert befindet. Nach einer kurzen Weiterfahrt
Richtung Westen erreichten wir den Berg Nebo. Hier vermutet man das Grab des
Propheten Moses, der von diesem Berg aus zum ersten Mal das "Gelobte
Land" sah, es aber nie betreten haben soll. Auf der Königsstrasse
erreichten wir die Kreuzritterburg in Kerak.
In Petra besuchten wir eine der sieben "Mosesquellen". Nach einem
Fussmarsch durch die "Sik", einer engen Wüstenschlucht, mit bis zu
200m hohen Wänden erreichen wir den Höhepunkt von Petra. Nun stehen wir vor
dem Schatzhaus "El Khasna", das aus rosarotem Sandstein gehauen ist
und über 40m hoch ist. Vor mehr als 2000 Jahren lebten hier die Nabatäer. Ein
fleissiges arabisches Volk, welches die Handelsrouten des antiken Arabiens beherrschte.
Am 6. Tag verlassen wir Petra Richtung Süden und fahren ins "Wadi
Rum", einem Wüstental der Beduinen. Mit einem Jeep erkundeten wir die
faszinierende Landschaft, die auch schon als Filmkulisse diente (Lawrence von
Arabien).
Nicht mehr weit ging die Fahrt noch bis Aqaba, Hafenstadt am Roten Meer. Hier
verbrachten wir noch eine schöne Badewoche in einem wunderbaren Hotel. Wir
genossen die Swimmingpools, den Wirlepool, die Sauna, das Strandleben und die
feinen Speisen die die arabische Küche bietet. Ein Propellerflugzeug brachte
uns dann von Aqaba nach Amman zurück und mit einer Linienmaschine flogen wir
wieder nach Hause.
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